Reformationskolumne Nr. 12


Selma Matter, Anaïs Rufer, Deborah Mäder, Nicola Bryner, Lenya Schiess und Mara Richter (von links).

(Foto: Roland Tännler)

Was haben Asterix und Duden mit der Reformation zu tun? Hobbit, Momo, Asterix, Duden: alles gedruckte Werke. Natürlich kann man Bücher auch online lesen, aber normalerweise sind sie auf Papier gedruckt. Doch seit wann? Wissen moderne Druckereien etwas darüber?

«Da sind Sie hier am falschen Ort.» Oder: «Im Internet finden Sie sicher mehr heraus.» Diese Antworten erhalte ich. Braucht man das Internet, um etwas über Buchdruck zu erfahren? Nein. In einer Führung durch einen Kleinbetrieb erfahre ich viel über früher und heute. Man spricht stets von Gutenberg, doch schon vor ihm ritzte man Zeichen in Holz, druckte ­damit Farbe auf Papier.

Um 1450 erfand Johannes Gutenberg die Druckpresse. Er spannte mobile Buchstabenstempel aus Blei in einen Rahmen und druckte damit gleich mehrere Seiten. Die Erfindung ermöglichte es, Informationen schneller zu verbreiten. Flugblätter und Bibeln. Und die Re­­formation? Sie kam erst mit dem Druck richtig in Fluss. Oder umgekehrt? Darüber streiten die Experten.

JULL Projekt 72 - Reformationsbeobachter/innen (a.k.a. Stadtbeobacher/innen) - Jugendliche denken schreibend über Reformation, Kirche, Glauben... nach. Gefördert und im Rahmen von ZH-REFORMATION.CH und in Zusammenarbeit mit der Zeitung reformiert. Schreibcoaching und Redaktion: Gina Bucher.

#Reformation #LenyaSchiess

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