Reformationskolumne Nr. 10


Selma Matter, Anaïs Rufer, Deborah Mäder, Nicola Bryner, Lenya Schiess und Mara Richter (von links).

(Foto: Roland Tännler)

Wie finde ich die passenden Worte?

Reformationsbeobachterin Mara Richter besuchte die Ausstellung zum Wort im Strauhof. Sie stiess auf Poesie, Protest und Propaganda. Und die Reformation.

Poesie, Protest und Propaganda: Der Strauhof zeigt eine Ausstellung über das Wort. Der Rundgang beginnt bei der Reformation und rückt die Bedeutung des Wortes Gottes in den Fokus. Die Reformatoren forderten vor 500 Jahren, dass diesem mehr Wert beigemessen wird, dies brachte eine ganze Bildungsrevolution mit sich, das gesprochene wie geschriebene Wort wurde in die Gesellschaft getragen. Auch im zweiten, aktuelleren Teil finden wir einen Verweis auf die Reformation. Martin Luther und Martin Luther King haben mehr als ihre Namen gemein: Der Bürgerrechtsaktivist orientierte sich an einer symbolischen Aktion des Reformators, indem er 1966 seine Forderungen für soziale Gerechtigkeit an die Ratshaustüre in Chicago schlug. Ich habe viel gelernt über verschiedene Verwendungen des Wortes. Dennoch hilft mir die Ausstellung gar nicht, die richtigen Worte für diesen Text zu finden, um sie passend zusammenzufassen – ich empfehle einen Besuch!

JULL Projekt 72 - Reformationsbeobachter/innen (a.k.a. Stadtbeobacher/innen) - Jugendliche denken schreibend über Reformation, Kirche, Glauben... nach. Gefördert und im Rahmen von ZH-REFORMATION.CH und in Zusammenarbeit mit der Zeitung reformiert. Schreibcoaching und Redaktion: Gina Bucher.

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