top of page

Gedankenstrang

Leere in meinem Kopf. Die Gedanken sind nicht auf Stillstand, nein sie sind im Papierkorb. Entsorgt und nicht wiederhergestellt bis morgen. Ein weisser Raum, dessen Wände sich mit jedem neuen Song mit Noten füllen. Viertel, Achtel, dann mal wieder Halbe. Draussen ist es schwarz. Vorbeiziehende Lichter. Gedankenstränge die sein könnten, aber nicht an Land gezogen werden konnten. Schlagzeugschlag. Ein Beat, der die Geschwindigkeit angibt. Er ist langsam. Alles in Slow-Motion. Wörter auf dem Laufband. Erinnerungen, die ausgelöst werden. Es sind traurige Erinnerungen. Es war ein trauriger Film. Er hatte kein Happy End. Er passte nicht in mein Beuteschema. Und trotzdem bleibt er in meiner Erinnerung. Der Beat wird schneller. Laufen. Laufen, das verstehe ich. Ich nehme es auf. Irgendetwas kurbelt, dann wird mir ein Gefühl ausgespuckt. Ein immenses Gefühl. Das Gefühl von Freiheit. Glück. Freude. Eine grüne Wiese bildet sich vor mir. Kleine Farbtupfer darauf. Sie verschwindet. Vor mir ein Flügel. Eine Melodie erklingt. Sie symbolisiert den Stich in einem Herzen, den Schmerz, den niemand fühlen will. Die Tinte geht aus. Eine Ausrede. Ausrede dafür, dass ich nicht mehr weiter weiss. Kein schleifen lassen. Ein Ausklingen. Mit der Gitarrenmelodie im Ohr.












bottom of page