Millionensuche Take 2



Juni 2020. Ich beginne mit Spekulationen, wo die restlichen ca. 25 Millionen Franken sein können. Sie können sich ja nicht in Luft aufgelöst haben. 23 Jahre sind vergangen. Zehn Jahre Haftzeit beinahe für jeden der sechs Männer.

Was wäre, wenn die Räuber einen Teil des Geldes bewusst am Tatort versteckt haben. Ganz so planlos können sie ja wohl nicht gewesen sein?

Zum Tatort zurückkehren. Der denkmalgeschützte Tatort, der niemals überbaut wird. Das Geld da verstecken, wo niemand es erwartet.

In die Kanalisation steigen, oben die Decke ausheben, Geld rein, zumauern.

Oder eine Mauer aufreissen, Geld rein, Mauer zu.

Eine Baustelle in der Nähe nutzen, eine*n Bauarbeiter*in als Komplizen*in haben, Geld ins Loch, Loch geht dann «von selbst» wieder zu. Dem Arbeiter genug Geld zahlen.

Im Passiergang des Fraumünsters den Boden im Park ausheben, Geld rein, Erde drüber.

Und jedes Mal darauf hoffen, dass es nie und nimmer gefunden wird. Oder lieber doch nicht verstecken? Was wäre, wenn doch?



#Postraub #Fraumünster #Schatzsuche #ZürichsMillionen #ff



Verwandter Artikel:

Stadtbeobachter/innen

JULL Junges Literaturlabor GmbH, Bärengasse 20, 8001 Zürich

T +41 44 221 93 81, office@jull.ch

Impressum

  • White Facebook Icon
  • White Twitter Icon
  • White SoundCloud Icon